Les silicones : une douceur qui a mauvaise réputation – qu'en est-il réellement ?
Wirkstoff-Lexikon · S
INCI: Dimethicone · Amodimethicone · Cyclopentasiloxane
Silikone gelten bei manchen als Inbegriff von «Fake-Pflege»: Sie würden die Haut versiegeln und das Haar nur scheinbar gesund aussehen lassen. Die Fakten sind weniger dramatisch. Silikone sind gut verträgliche Texturgeber und Schutzfilme – mit klaren Stärken, klaren Grenzen und einer berechtigten Umweltdiskussion.
Was sind Silikone?
Silikone sind synthetische Verbindungen aus Silizium, Sauerstoff und weiteren Bausteinen. Im INCI erkennst du sie an Endungen wie -cone (Dimethicone, Amodimethicone) oder -siloxane (Cyclopentasiloxane). Es gibt nicht «das» Silikon, sondern eine ganze Familie: von flüchtigen Varianten, die nach dem Auftragen verdunsten und nur ein seidiges Gefühl hinterlassen, bis zu filmbildenden Silikonen, die auf der Oberfläche bleiben.
Auf der Haut bilden sie einen dünnen, durchlässigen Film. Er macht Cremes geschmeidig verteilbar, verringert den Wasserverlust etwas und schützt beanspruchte Hände. Im Haar legen sich Silikone um die Faser, glätten die äussere Schuppenschicht und erleichtern das Kämmen. Amodimethicone haftet dabei bevorzugt an strapazierten Stellen.
Was die Fakten sagen
Vier von fünf Balken: Silikone wie Dimethicone werden seit Jahrzehnten eingesetzt, sind sehr gut untersucht und gelten als hautverträglich; allergische Reaktionen sind selten. Sie pflegen nicht im Sinne von «nähren» – sie sind Schutz- und Texturstoffe. Das ist kein Makel, sondern eine Funktion. In einer guten Rezeptur arbeiten sie zusammen mit Feuchthaltern und Ölen, die die eigentliche Pflege übernehmen.
Die Umweltfrage
Ehrlich diskutiert wird der Umweltaspekt. Silikone sind biologisch schwer abbaubar. Für einige flüchtige, ringförmige Silikone hat die EU deshalb Beschränkungen beschlossen, die schrittweise gelten. Andere Silikone wie Dimethicone sind weiterhin zugelassen. Wer möglichst wenig davon in die Umwelt bringen möchte, kann gezielt silikonfreie Produkte wählen. Das ist eine persönliche Abwägung – keine Frage der Hautverträglichkeit.
Gut kombinierbar
✓ Glycerin – zieht Feuchtigkeit an, der Silikonfilm hilft, sie zu halten
✓ Hyaluron – Feuchtigkeit darunter, Schutzfilm darüber
✓ Panthenol – pflegt, während der Silikonfilm glättet
Beachten
! Feines Haar kann durch schwere Silikone beschwert wirken – sparsam dosieren
! Bei Neigung zu Unreinheiten zählt die ganze Rezeptur, nicht ein einzelner Stoff
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Zur Haarpflege →Häufige Fragen zu Silikonen
Sind Silikone schlecht für die Haut?
Nein. Silikone wie Dimethicone sind gut untersucht und gelten als sehr hautverträglich. Sie bilden einen durchlässigen Schutzfilm, der die Haut glättet und den Feuchtigkeitsverlust etwas verringert.
Lagern sich Silikone im Haar ab?
Leichte Silikone lassen sich mit einem normalen Shampoo auswaschen. Bei feinem Haar und vielen Stylingprodukten kann sich mit der Zeit etwas ansammeln. Dann hilft gelegentlich eine gründlichere Haarwäsche.
Woran erkenne ich Silikone im INCI?
An Endungen wie -cone und -siloxane, zum Beispiel Dimethicone, Amodimethicone oder Cyclopentasiloxane.
Warum verzichten manche Marken auf Silikone?
Meist aus Umweltgründen, denn Silikone sind biologisch schwer abbaubar. Für die Hautverträglichkeit ist der Verzicht dagegen nicht nötig.
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