PHA (gluconolactone) : l'acide le plus doux parmi les produits exfoliants disponibles en rayon
Wirkstoff-Lexikon · P
INCI: Gluconolactone
Wenn dir Glykolsäure zu scharf und selbst Milchsäure noch zu viel ist, lohnt sich ein Blick auf PHA. Die Polyhydroxysäuren, allen voran Gluconolacton, peelen besonders sanft und binden dabei Feuchtigkeit. Kein Turbo-Peeling – eher die geduldige Variante für Haut, die schnell gereizt reagiert.
Was ist Gluconolacton?
Gluconolacton ist die bekannteste Polyhydroxysäure, kurz PHA. Gewonnen wird es aus Glucose, also Traubenzucker. Ein naher Verwandter ist die Lactobionsäure, die ebenfalls zu den PHA gezählt wird und oft gemeinsam mit Gluconolacton in Peelings auftaucht.
Der Unterschied zu klassischen Fruchtsäuren liegt im Molekül: PHA sind grösser und tragen mehrere Hydroxygruppen. Dadurch dringen sie langsamer in die Haut ein und arbeiten vor allem an der Oberfläche. Sie lösen die Verbindungen zwischen abgestorbenen Hornzellen, sodass sich diese leichter ablösen. Die vielen Hydroxygruppen ziehen zudem Wasser an – PHA wirken also gleichzeitig als Feuchthaltemittel.
Wirkung: Was belegt ist
Drei von fünf Balken. Mehrere klinische Studien zeigen, dass PHA die Hautoberfläche glätten und das Hautbild ebenmässiger machen können, bei geringerer Reizung als klassische AHAs. Auch die feuchtigkeitsbindende Wirkung ist beschrieben. Allerdings: Die Zahl der Studien ist überschaubar, viele sind klein, und ein Teil stammt aus dem Umfeld der Entwickler dieser Wirkstoffklasse. Der Effekt pro Anwendung ist zudem milder als bei Glykolsäure. Ehrlich eingeordnet: eine gut verträgliche Option, kein Ersatz für ein kräftiges Peeling.
Anwendung & Kombination
In Seren und Tuchmasken gehört PHA in die Abendroutine, auf gereinigte, trockene Haut, danach eine Feuchtigkeitspflege. Einsteiger beginnen mit ein bis zwei Anwendungen pro Woche. In Duschgels für den Körper ist die Kontaktzeit kurz – hier ist eine tägliche Anwendung meist unproblematisch. Es gibt Hinweise, dass PHA die Lichtempfindlichkeit weniger erhöhen als AHAs. In einer Peeling-Routine gehört Sonnenschutz trotzdem dazu.
Gut kombinierbar
✓ Milchsäure & Mandelsäure – häufige Partner in sanften Säure-Mischungen
✓ Ceramide – stärken die Hautbarriere an säurefreien Tagen
✓ Niacinamid – beruhigt und ergänzt die Pflege
Beachten
! Tagsüber Sonnenschutz einplanen, besonders in Kombination mit AHAs
! Nicht am selben Abend mit Retinol oder weiteren Peelings kombinieren
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Zur Körperpflege →Häufige Fragen zu PHA (Gluconolacton)
Was ist der Unterschied zwischen PHA und AHA?
PHA wie Gluconolacton haben ein grösseres Molekül mit mehreren Hydroxygruppen. Sie dringen langsamer in die Haut ein, peelen dadurch sanfter und binden zusätzlich Feuchtigkeit.
Ist Gluconolacton für empfindliche Haut geeignet?
Es gehört zu den mildesten Peeling-Säuren und wird oft für empfindlichere Haut gewählt. Trotzdem gilt: langsam einsteigen, die Haut beobachten und bei Brennen oder Rötung pausieren.
Brauche ich bei PHA Sonnenschutz?
Ja. PHA erhöhen die Lichtempfindlichkeit nach bisherigen Daten weniger als klassische AHAs, doch in einer Peeling-Routine gehört tagsüber immer ein Sonnenschutz mit SPF 30 oder höher dazu.
Warum steckt Gluconolacton in Duschgels?
In abwaschbaren Produkten sorgt es für ein sanftes Glätten der Hautoberfläche. Weil die Kontaktzeit kurz ist, ist der Effekt milder als bei einem Serum, das auf der Haut bleibt.
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