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Wirkstoff-Lexikon

Ferulasäure: feine goldene Ferulasäure-Kristalle auf kleiner Glasplatte im Wirkstoff-Lexikon
Ferulasäure

Ferulasäure: Der Vitamin-C-Verstärker

Bonsana Redaktion

Wirkstoff-Lexikon · F INCI: Ferulic Acid Ferulasäure ist selten der Star auf dem Etikett – und trotzdem einer der wichtigsten Namen auf guten INCI-Listen. Das pflanzliche Antioxidans stabilisiert empfindliche Wirkstoffe wie Vitamin C und verstärkt deren Schutzwirkung. Wer ein Vitamin-C-Serum kauft, sollte auf diesen Verstärker achten. Steckbrief Studienlage Wirkt gegenFreie Radikale, oxidativen Stress, fahlen Teint HauttypAlle Konzentration0,5–1 % RoutineMorgens, mit Vitamin C & Sonnenschutz EingewöhnungKeine nötig Was ist Ferulasäure? Ferulasäure ist eine Hydroxyzimtsäure – ein pflanzliches Antioxidans, das in den Zellwänden von Reis, Hafer, Kleie und vielen Samen vorkommt. Dort schützt es die Pflanze vor oxidativem Stress; in der Hautpflege übernimmt es genau dieselbe Rolle für deine Haut und für die Formulierung selbst. Berühmt wurde Ferulasäure durch die klassische Antioxidantien-Kombination aus Vitamin C, Vitamin E und Ferulasäure, die bis heute als Goldstandard moderner Vitamin-C-Seren gilt. Der Grund: Pure Ascorbinsäure ist launisch – sie oxidiert schnell und verliert dabei ihre Wirkung. Ferulasäure stabilisiert die Formel, verlängert die Haltbarkeit und bringt als Antioxidans gleich noch eigene Schutzwirkung mit. Wirkung: Was belegt ist Vier von fünf Balken – mit einer wichtigen Präzisierung: Am besten untersucht ist Ferulasäure in Kombination. Studien zeigen, dass die Dreier-Formel aus Vitamin C, Vitamin E und Ferulasäure den antioxidativen Schutz gegenüber den Einzelstoffen deutlich verstärken kann – die Haut wird besser vor freien Radikalen abgeschirmt, wie sie durch UV-Licht und Umwelteinflüsse entstehen. Auch die stabilisierende Wirkung auf Vitamin C ist gut dokumentiert. Als Solo-Wirkstoff ist die Datenlage dünner – Ferulasäure spielt ihre Stärken als Teamplayer aus, nicht als Hauptdarsteller. Anwendung & Kombination Ferulasäure begegnet dir praktisch immer als Bestandteil eines fertigen Serums – meist eines Vitamin-C-Serums für den Morgen. Nach der Reinigung auftragen, danach Creme und Sonnenschutz. Eine Eingewöhnung braucht es nicht, der Wirkstoff gilt als gut verträglich. Gut kombinierbar ✓ Vitamin C – Ferulasäure stabilisiert und verstärkt es ✓ Vitamin E – komplettiert das klassische Antioxidantien-Trio ✓ Sonnenschutz – Antioxidantien ergänzen den UV-Filter ideal Beachten ! Wirkt am besten in durchdachten Kombi-Formulierungen – als Solo-Produkt selten sinnvoll ! Antioxidantien ergänzen den Sonnenschutz, ersetzen ihn aber nie Ferulasäure im BONSANA-Sortiment MAD HIPPIEVitamin C Serum mit FerulasäureCHF 29.9030 ml Direkt im Shop Antioxidantien-Seren entdecken Vitamin C mit Ferulasäure und weitere Gesichtsseren – geprüfte Marken, versandbereit ab Lager Schweiz. Zu den Gesichtsseren → Verwandte Einträge: Vitamin C · Niacinamid · Q10 · Weiterlesen: Haut nach den Sommerferien: Feuchtigkeit zurückholen Häufige Fragen zu Ferulasäure Was macht Ferulasäure im Vitamin-C-Serum? Sie übernimmt zwei Jobs: Als Stabilisator verlangsamt sie die Oxidation der empfindlichen Ascorbinsäure, und als eigenes Antioxidans verstärkt sie den Schutz vor freien Radikalen. Deshalb gilt die Kombination als Goldstandard. Kann ich Ferulasäure solo verwenden? Theoretisch ja, praktisch selten sinnvoll. Die Stärken der Ferulasäure liegen im Team mit Vitamin C und Vitamin E – als Einzelwirkstoff ist die Datenlage dünner und das Angebot klein. Wann trage ich Ferulasäure auf? Morgens, als Teil deines Antioxidantien-Serums nach der Reinigung. Danach folgen Creme und Sonnenschutz – so ergänzen sich UV-Filter und Radikalschutz optimal. Ist Ferulasäure eine Säure wie AHA oder BHA? Nein. Trotz des Namens peelt Ferulasäure nicht – sie ist ein Antioxidans, keine Exfolians-Säure. Eine Eingewöhnung wie bei Fruchtsäuren braucht es darum nicht.

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